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Freitag, 9. Oktober 2015

Ringelblumen

Ich habe Euch ja damals versprochen, nach und nach die Kräuter aus meinem Kräuterbuschen näher vorzustellen. Da ich heute Ringelblumensalbe gemacht habe, bietet es sich an, gleich mit dieser zu beginnen.

Die Ringelblume, Calendula officinalis, gehört zur Familie der Korbblütler. Sie wird bis zu 60 cm hoch und ist einjährig, allerdings vermehrt sie sich durch Selbstaussaat. Sie wird hauptsächlich in Gärten angebaut - so wie in meinem - und ist nur gelegentlich verwildert zu finden.
 

Charakteristisch sind die leuchtend gelben und orangen Blütenköpfe, die eigentlich den ganzen Sommer über und bis in den Herbst hinein blühen.
 
Ich habe sie laufend geerntet und einen Teil davon mit Öl angesetzt. Dafür werden nur die Blütenblätter verwendet. Nachdem das Gemisch ein paar Wochen gezogen hat, kann das Öl gefiltert und weiterverwendet werden. Zum Beispiel für Ringelblumensalbe:
 

Zutaten:
60 g Ringelblumenöl
6 g Bienenwachs (bio)
wer mag 1 kleiner Amethyst
 
Ringelblumenöl mit Bienenwachs erwärmen,
bis das Wachs geschmolzen ist, den Amethyst
auf den Boden des Tiegels legen, mit Ölgemisch auffüllen
und erkalten lassen
 
Diese Salbe fördert die Wundheilung, lässt Schwellungen zurückgehen und wirkt entzündungshemmend.
 
Falls Ihr Euch nun fragt, wofür der Amethyst ist: der Amethyst gilt als Heilstein.
 
 
 
Schon Hildegard von Bingen berichtete über seine Heilkräfte. Er soll unter anderem gut für die Haut sein. hier erfahrt Ihr mehr darüber. Ich habe mir jedenfalls angewöhnt, in jeden Salbentiegel ein kleines Stück Amethyst zu legen - schaden kann´s ja nicht ! Die Steine haben wir in der Amethystwelt selbst geschürft.
 
Aber nun zurück zur Ringelblume:
 
Ich habe ausserdem eine Ringelblumentinktur angesetzt (Blütenköpfe mit Alkohol, weil ich nichts anderes zu Hause hatte, habe ich einfachen Obstler genommen).
 
 
Die Tinktur ist zur äußerlichen Anwendung gedacht, z.B. vermischt mit Wasser für Umschläge bei Schwellungen oder als Beigabe zu einer Ringelblumencreme. Auch hier lässt man den Ansatz einige Wochen stehen und filtert dann die Flüssigkeit. Aufbewahren sollte man die Tinktur in dunklen Flaschen.
 
Einige Blütenblätter habe ich auch getrocknet, um daraus wieder Ringelblumenseife zu machen.
Hier habe ich schon mal darüber erzählt.
 

Das war mein erstes "Büschelkraut", das ich Euch vorgestellt habe, das nächste Mal zeige ich Euch aber GANZ BESTIMMT wieder was gehandarbeitetes..... wenn mir nicht wieder was anderes dazwischen kommt ;-)

Bis bald, liebe Grüße
Karen



 

Kommentare:

  1. Hallo Karen
    Ich hab auch Ringelblumencreme gemacht, allerdings sind sie bei mir schon verblüht. Einige hab ich getrocknet für Tee. Mit Bienenwachs hab ich sie noch nie gemacht, einmal mit Schmalz und dieses mal mit Lanolin.
    Hab sie allerdings noch nie in Öl angesetzt, ist eine gute Idee muss ich mir merken. Das mit dem Amethyst hab ich nicht gewußt, wieder was dazugelernt.
    LG Maria

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  2. Liebe Karen,
    Ganz herzlichen Dank für Deinen Besuch bei mir und die lieben Worte, die Du dagelassen hast. Es freut mich, dass Dir der Vogelfutterbeutel gefällt - und umso schwerer fällt es mir, Dich enttäuschen zu müssen... Da ich momentan dabei bin, meinen (wirklich riesigen) Vorrat an allen möglichen Cremes, Salben und Lotionen aufzubrauchen, habe ich mich für ein anderes Tauschangebot entschieden. Sei mir bitte nicht böse! Und vielleicht klappt es ja ein anderes Mal mit dem Tauschen? Würde mich freuen. Und worüber ich mich auch freue: Deinen Blog entdeckt zu haben. Sicher werde ich nun ab und zu mal vorbeischauen.
    Also hoffentlich bis bald und ganz viele liebe Grüsse,
    Nadia

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  3. Ringelblumen habe ich im Frühjahr ausgesät und mich bislang nur an den farbenfrohen Blüten erfreut.
    Ich hoffe aber sehr, dass sie sich im nächsten Frühjahr zahlreich wieder zeigen werden und dann könnte ich ja auch mal Creme machen! Vielen Dank schon mal für das Rezept!

    Liebe Grüße,
    Karen

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  4. DER STOA hilft SICHA,,,,
    alsooo i glab an sowos,,,,
    DE riacht sicha volleee guat,,,,
    hob no an feinen ABEND
    und DANKE für de liaben WORTE bei mir
    BUSSALE bis bald de BIRGIT

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  5. Liebe Karen,
    ich fand deinen Post heute mega interessant und ich finde es grandios das du deine eigenen Ringelblumen erntest und so professionell verarbeitest. Das du in die Salbentigel einen Ametyhst tust ist genial, das er als Heilstein gilt war mir zwar bekannt aber auf die Idee ihn so derart sinnvoll zu nutzen wäre ich bei weitem nicht gekommen. Eine super Kombi mit der dann ja wohl gar nix mehr schief gehen kann..lächel..
    Wünsche dir noch einen angenehmen Abend
    Liebe Grüße Sandra

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  6. Liebe Karen,
    Ringelblumen finden sich hier oftmals in den Ortschaften auf den Mittelstreifen oder Verkehrsinseln. Ich freue mich immer, sie zu sehen, leuchten die Blütenköpfe doch auch bei trübem Wetter wie kleine Sonnen.
    Abpflücken würde ich sie dort natürlich nicht und aufgrund der Auspuffgase währen sie wohl eh für medizinische Zwecke nicht geeignet.
    Was für Öl verwendest du denn, um die Blüten für die Salbe anzusetzen? Olivenöl?
    Claudiagruß

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  7. Klasse Karen! ich hab meine Ringelblumenblüten heuer "nur" getrocknet, hauptsächlich für Auflagen und Tees.
    LG Karin aus Ö

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  8. eine sehr schöne Beschreibung der Ringelblume, das mit dem Amethyst
    finde ich interessant,so hat jeder seine eigene spez. Art zu arbeiten,
    ich sende dir liebe Grüße
    hermine

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  9. liebe Karen,
    das war alles wieder sehr interessant, vielen Dank!
    Bei mir blühen die Ringelblumen noch und ich habe schon viele Samen gesammelt für die anderen Blumenbeete.
    liebe Grüße
    Gerti

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  10. Liebe Karen,
    das scheint ja doch einfach zu sein, ich glaube, das werde ich auch mal ausürobieren, denn Ringelblumen hab ich auch im Garten. Und, so wie Du es beschreibst, geht es doch einfach. Ringelblumensalbe hab ich bisher immer aus der Apotheke, denn sie ist wirklich sehr gut ;O)
    Danke für diesen tollen Post!
    Ich wünsche Dir einen guten Start in die neue Woche!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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  11. Lieben Karen,
    du musst ja inzwischen schon eine richtige kleine Kräuter-Apotheke zu Hause haben :).
    Sehr interessant!
    LG
    Sandra

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  12. Vielen Dank für deine lieben Worte! In deinem Post habe ich ja auch wieder etwas gelernt :) Mit Heilsteinen in Salben habe ich noch nicht experimentiert, obwohl ich viel mit ihnen arbeite( z.B.Edelsteinwasser). Wow, auf die Idee bin ich gar nicht gekommen! Ich habe derzeit nur viele gute große Steine, weil ich mit denen am liebsten arbeite, aber da werden wohl mal ein paar kleine in mein Heim wandern.
    Wie machst du sie denn sauber, sobald die Salbe alle ist?

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