Das Thema "Seifen selbst machen" reizt mich ja schon sehr lange. Also habe ich mich zu einem Seifensiede Kurs bei Kräuterwerk angemeldet. Letzten Dienstag war es endlich so weit.
Nach einiger Theorie ging es ans Werk. Zuerst wurden die festen Fette gewogen und geschmolzen, währenddessen die flüssigen Öle und das benötigte NaOH gewogen. Auch die gewünschten ätherischen Öle wurden vorbereitet.
Anschließend läßt man das NaOH in die vorbereitete Flüssigkeit rieseln (Wasser oder Kräutertee, auch Milch ist möglich...). Da das unter großer Hitzeentwicklung passiert und dampft sollte man die Lauge bei geöffneten Fenster mischen. Dann abkühlen lassen bevor man sie weiter verwendet.
Wenn die Lauge abgekühlt ist leert man sie zu den nun flüssigen Fetten und bearbeitet die Flüssigkeit mit einem Stabmixer bis sie eine Konsistenz von Gemüsecremesuppe hat. Dann kann man die Seife in Förmchen füllen und "schlafen legen". Nach ca. 24 Stunden auspacken und aus der Form lösen. Nach einer Ruhezeit von 2-3 Monaten kann die Seife verwendet werden.
Ich hoffe, ich habe alles richtig wiedergegeben.
Es war für mich ein sehr interessanter Kurs, bei dem ich viel gelernt hab,. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob "seifeln" wirklich etwas für mich ist. Die Konsistenz der gelben Seife, die wir im Kurs gemacht haben ist nicht ganz so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Das Arbeiten mir der Lauge ist mir nicht ganz geheuer und ich müsste mir doch einige Arbeitsgeräte anschaffen, die dann wieder Platz benötigen... mal sehen, ob es zu weiteren Seifenexperimenten kommt...
Nun möchte ich mir wieder mehr Zeit für meine Handarbeiten nehmen,
bis bald, liebe Grüße
Karen