Hallo Ihr Lieben !
Zuerst einmal vielen herzlichen Dank für Eure lieben Worte und Eure Anteilnahme. Langsam und mit kleinen Schritten kehrt wieder "Normalität" in unseren Alltag ein - obwohl noch lange nicht alle "Baustellen" meiner kleinen Familie erledigt sind, geht es mir doch schon viel besser.
Heute möchte ich Euch endlich zeigen, was sich in den letzten Wochen in meiner Kräuterküche getan hat.
Aus Beinwellwurzel habe ich wieder eine Salbe hergestellt. Das Rezept dazu findet Ihr hier.
Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal ein Jahreskräutersalz gemacht. Zuletzt kamen noch getrocknete Pilze dazu, dann habe ich alles fein vermahlen und fertig ist das Jahressalz (alle Teile dazu findet Ihr unter dem Label "Jahreskräutersalz"). Angefangen von Knospen über Blätter, Blüten und Pilze kam im Jahresverlauf alles dazu, was gerade Saison hatte. Es riecht und schmeckt sehr gut !
Aus den letzten Schafgarbenblüten und -blättern habe ich eine Tinktur angesetzt.
Und schließlich und endlich habe ich mich auch noch einmal an das Seifen-Experiment gewagt. Einmal habe ich alleine geseifelt, dabei ist die orange Seife entstanden, die habe ich mit Paprikapulver gefärbt. Ein Mal war ein Freundin von mir hier, die das Seifeln auch einmal ausprobieren wollte. Dabei ist die naturfarbene Seife entstanden. Es hat viel Spaß gemacht, zu zweit zu werkeln und wir werden das bestimmt noch einmal wiederholen.
So, das war´s für heute. Beim nächsten Mal gibt es dann ganz viele gestrickte Socken zu sehen.
Bis bald, liebe Grüße
Karen
Herzlich willkommen !
Ich freue mich über Deinen Besuch bei mir und wünsche Dir viel Spaß beim Stöbern !
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Sonntag, 19. November 2017
Sonntag, 15. Februar 2015
Seifenbälle
Nachdem wir gut aus dem Schiurlaub wieder heim gekommen sind hatte ich Lust, mit Markus etwas zu basteln. Wir sind im Mai dran, im Rahmen des Elternsprechtages Geld für die Klasse zu verdienen. Dafür bin ich momentan auf der Suche nach Ideen.
In den Weiten des WWW habe ich "Seifenbälle" entdeckt:
Seifenflocken in eine große Schüssel geben, unter ständigem Rühren warmes Wasser dazu geben, bis ein dicker Brei entsteht, dann ca. 1 Stunde stehen lassen. Vor dem Formen der Bälle ev. noch getrockneten Lavendel, ätherisches Öl, oder ähnliches unterkneten. Dann Bälle formen und trocknen lassen (kann so 1-3 Wochen dauern, je nach Feuchtigkeitsgehalt)
Am Foto seht Ihr auch die schönen Frühlingsblumen, die ich von meinem Mann zum Valentinstag bekommen habe - genau solche Farben sollen es sein im Frühling !!!
Bis bald, liebe Grüße
Karen
In den Weiten des WWW habe ich "Seifenbälle" entdeckt:
Die gehen ganz einfach und sehen, finde ich, recht nett aus.
Man braucht:
Seifenflocken (auf der groben Seite der Küchenreibe geriebene Seife)
warmes Wasser
1 große Schüssel
ev. getrockneten Lavendel, Ringelblumen,....
Seifenflocken in eine große Schüssel geben, unter ständigem Rühren warmes Wasser dazu geben, bis ein dicker Brei entsteht, dann ca. 1 Stunde stehen lassen. Vor dem Formen der Bälle ev. noch getrockneten Lavendel, ätherisches Öl, oder ähnliches unterkneten. Dann Bälle formen und trocknen lassen (kann so 1-3 Wochen dauern, je nach Feuchtigkeitsgehalt)
Am Foto seht Ihr auch die schönen Frühlingsblumen, die ich von meinem Mann zum Valentinstag bekommen habe - genau solche Farben sollen es sein im Frühling !!!
Bis bald, liebe Grüße
Karen
Dienstag, 6. Januar 2015
Langweilig...
... war mir in den letzten Tagen nicht. Ich habe die freie Zeit genossen. Gestern war ich mit meinem kleinen jungen Mann im Kino. Da wir dafür an einem Wollgeschäft vorbei mussten (so ein Pech !!!) hüpfte mir doch tatsächlich ein Knäul wunderbar weiche, gletschereisblaue Wolle in die Hand.
Der Wohnzimmertisch schrie nach dem vielen rot-grün-weiß der Adventzeit nach Veränderung, so dass ich am Abend gleich Nägel mit Köpfen machte:
Wolle: "Bingo" von Lana Grossa, verstrickt mit Nd. Nr. 4,5, grosses Perlmuster (2 re, 2 li im Wechsel, immer 2 Reihen lang, dann versetzt).
Auch mein zweiter Loop wurde dieser Tage fertig. Heute passte er so richtig zum Wetter: blauer Himmel und ein paar grüne Farbtupfer in der Landschaft.
Ich habe immer noch Respekt vor der Seifenlauge, aber werde doch immer sicherer im Umgang damit. Für alle Interessierten, die schon mal Seife gemacht haben hier noch das Rezept:
Der Wohnzimmertisch schrie nach dem vielen rot-grün-weiß der Adventzeit nach Veränderung, so dass ich am Abend gleich Nägel mit Köpfen machte:
Wolle: "Bingo" von Lana Grossa, verstrickt mit Nd. Nr. 4,5, grosses Perlmuster (2 re, 2 li im Wechsel, immer 2 Reihen lang, dann versetzt).
Auch mein zweiter Loop wurde dieser Tage fertig. Heute passte er so richtig zum Wetter: blauer Himmel und ein paar grüne Farbtupfer in der Landschaft.
Das Merino-Garn und die Idee zum Phantasiemuster sind wieder von Roswitha. Diese Farbverlaufsgarne zu verstricken ist das reinste Vergnügen - gottseidank hab ich noch ein Knäul davon im Handarbeitskorb liegen !
In Sachen Naturkosmetik war ich ebenfalls nicht untätig. Ich habe eine Ringelblumenseife gemacht.
Ich habe immer noch Respekt vor der Seifenlauge, aber werde doch immer sicherer im Umgang damit. Für alle Interessierten, die schon mal Seife gemacht haben hier noch das Rezept:
250 g Kokosfett
100 g Palmfett
250 g Olivenöl
150 g Rapsöl
250 g Sonnenblumenöl
138 g NaOH
(Ätznatron, nur mit Schutzvorkehrungen verwenden !)
350 g Ringelblumentee (destilliertes Wasser !)
ca. 20 g getrocknete Ringelblumenblüten
Duft: äth. Orangenöl nach Bedarf
Lauge anrühren (im Freien, Schutzhandschuhe + Brille !!!),
feste Fette schmelzen
flüssige Fette dazu
Lauge und Fette auf Handwärme abkühlen lassen
Lauge in die Fette leeren
mit Stabmixer rühren, wenn
Vanillesauce-Konsistenz erreicht ist Blüten und Duft dazu
in Formen füllen
für 24 Stunden "schlafen legen"
Momentan duftet die Seife noch wunderbar nach Orangen, ich hoffe, der Duft hält sich, auch wenn die Seife getrocknet ist.
So, das war´s für heute. Morgen geht der Alltag wieder los und ich werde sicher nicht mehr so viel zum werkeln kommen. Trotzdem hoffentlich
bis bald, liebe Grüße
Karen
Samstag, 18. Oktober 2014
Auch das noch...
Ich schleiche ja seit über einem Jahr um das Thema "Seifen machen" herum. Weil ich eh schon so viele Hobbies habe, und nie Zeit genug um alles zu machen, was ich gerne machen würde, habe ich mich lange "gewehrt". Nun hat es mich aber wohl doch erwischt. Letzte Woche war ich beim Kurs "Naturseifen selbst machen" und Freitag habe ich mich auch zu Hause an das Abenteuer "Seifen" gemacht.
Zuerst habe ich eine Kaffee-Seife gemacht. Die riecht zwar nicht besonders gut, nimmt aber Gerüche auf wenn man sich damit wäscht. Es ist also die ideale Küchenseife. Bei meinem ersten Versuch war mir schon etwas mulmig zumute, da ich vor der Seifenlauge großen Respekt habe. Es ist aber alles gut gegangen und ich bin sehr zufrieden mit meinem Erstlingswerk.
Als zweites habe ich eine Kräuterseife gemacht, darin habe ich gemahlene Kräuter aus meinem Planai-Kräuterstrauß vom letzten Jahr eingearbeitet und als Duft habe ich Rosmarinöl und etwas Orangenöl genommen. Die Seife riecht richtig gut. Jetzt müssen die Seifen noch trocknen und dann kann ich sie endlich ausprobieren.
Mein Fazit: so kunstvolle Seifen wie Claudia werde ich wohl nie hinbekommen, ich werde uns aber in Zukunft die Seifen die wir selbst brauchen selber machen. Da weiß ich dann genau, was drin ist, kann Kräuter mit einarbeiten und habe Spaß bei der Herstellung.
So, das war´s für heute,
bis bald, liebe Grüße
Karen
Zuerst habe ich eine Kaffee-Seife gemacht. Die riecht zwar nicht besonders gut, nimmt aber Gerüche auf wenn man sich damit wäscht. Es ist also die ideale Küchenseife. Bei meinem ersten Versuch war mir schon etwas mulmig zumute, da ich vor der Seifenlauge großen Respekt habe. Es ist aber alles gut gegangen und ich bin sehr zufrieden mit meinem Erstlingswerk.
Als zweites habe ich eine Kräuterseife gemacht, darin habe ich gemahlene Kräuter aus meinem Planai-Kräuterstrauß vom letzten Jahr eingearbeitet und als Duft habe ich Rosmarinöl und etwas Orangenöl genommen. Die Seife riecht richtig gut. Jetzt müssen die Seifen noch trocknen und dann kann ich sie endlich ausprobieren.
Mein Fazit: so kunstvolle Seifen wie Claudia werde ich wohl nie hinbekommen, ich werde uns aber in Zukunft die Seifen die wir selbst brauchen selber machen. Da weiß ich dann genau, was drin ist, kann Kräuter mit einarbeiten und habe Spaß bei der Herstellung.
So, das war´s für heute,
bis bald, liebe Grüße
Karen
Freitag, 28. Juni 2013
Seife
Das Thema "Seifen selbst machen" reizt mich ja schon sehr lange. Also habe ich mich zu einem Seifensiede Kurs bei Kräuterwerk angemeldet. Letzten Dienstag war es endlich so weit.
Nach einiger Theorie ging es ans Werk. Zuerst wurden die festen Fette gewogen und geschmolzen, währenddessen die flüssigen Öle und das benötigte NaOH gewogen. Auch die gewünschten ätherischen Öle wurden vorbereitet.
Anschließend läßt man das NaOH in die vorbereitete Flüssigkeit rieseln (Wasser oder Kräutertee, auch Milch ist möglich...). Da das unter großer Hitzeentwicklung passiert und dampft sollte man die Lauge bei geöffneten Fenster mischen. Dann abkühlen lassen bevor man sie weiter verwendet.
Wenn die Lauge abgekühlt ist leert man sie zu den nun flüssigen Fetten und bearbeitet die Flüssigkeit mit einem Stabmixer bis sie eine Konsistenz von Gemüsecremesuppe hat. Dann kann man die Seife in Förmchen füllen und "schlafen legen". Nach ca. 24 Stunden auspacken und aus der Form lösen. Nach einer Ruhezeit von 2-3 Monaten kann die Seife verwendet werden.
Ich hoffe, ich habe alles richtig wiedergegeben.
Es war für mich ein sehr interessanter Kurs, bei dem ich viel gelernt hab,. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob "seifeln" wirklich etwas für mich ist. Die Konsistenz der gelben Seife, die wir im Kurs gemacht haben ist nicht ganz so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Das Arbeiten mir der Lauge ist mir nicht ganz geheuer und ich müsste mir doch einige Arbeitsgeräte anschaffen, die dann wieder Platz benötigen... mal sehen, ob es zu weiteren Seifenexperimenten kommt...
Nun möchte ich mir wieder mehr Zeit für meine Handarbeiten nehmen,
bis bald, liebe Grüße
Karen
Nach einiger Theorie ging es ans Werk. Zuerst wurden die festen Fette gewogen und geschmolzen, währenddessen die flüssigen Öle und das benötigte NaOH gewogen. Auch die gewünschten ätherischen Öle wurden vorbereitet.
Anschließend läßt man das NaOH in die vorbereitete Flüssigkeit rieseln (Wasser oder Kräutertee, auch Milch ist möglich...). Da das unter großer Hitzeentwicklung passiert und dampft sollte man die Lauge bei geöffneten Fenster mischen. Dann abkühlen lassen bevor man sie weiter verwendet.
Wenn die Lauge abgekühlt ist leert man sie zu den nun flüssigen Fetten und bearbeitet die Flüssigkeit mit einem Stabmixer bis sie eine Konsistenz von Gemüsecremesuppe hat. Dann kann man die Seife in Förmchen füllen und "schlafen legen". Nach ca. 24 Stunden auspacken und aus der Form lösen. Nach einer Ruhezeit von 2-3 Monaten kann die Seife verwendet werden.
Ich hoffe, ich habe alles richtig wiedergegeben.
Es war für mich ein sehr interessanter Kurs, bei dem ich viel gelernt hab,. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob "seifeln" wirklich etwas für mich ist. Die Konsistenz der gelben Seife, die wir im Kurs gemacht haben ist nicht ganz so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Das Arbeiten mir der Lauge ist mir nicht ganz geheuer und ich müsste mir doch einige Arbeitsgeräte anschaffen, die dann wieder Platz benötigen... mal sehen, ob es zu weiteren Seifenexperimenten kommt...
Nun möchte ich mir wieder mehr Zeit für meine Handarbeiten nehmen,
bis bald, liebe Grüße
Karen
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